Moneypulation

Tommy Casagrande

Dieses ganze staatliche Papiergeldsystem ist zum scheitern verurteilt. Weder haben wir ein Marktgeld, noch einen Marktzins. Es herrscht Planwirtschaft in den Finanzinstitutionen der Welt. Kein Wunder, dass daraus Inflation, zunehmende Ungleichheit aus arm und reich, wirtschaftliche Blasen und darauffolgende Krisen entstehen. Zugleich entstehen dadurch auch politische Ungleichgewichte und Krisenherde, soziale und politische Spannungen. Politik wird aber das Geld und den Zins nicht entstaatlichen, denn damit lassen sich Wähler kaufen und Versprechungen und Illusionen machen, um gewählt zu werden - Brot und Spiele.

Es ist der Kern warum diese Welt nicht gut funktioniert. Marktgeld und Marktzins statt staatliches Geld und staatlichen Zins.

Durch das willkürliche Festlegen vom Zins und der damit einhergehenden Moneypulation des Geldwertes, werden Preise und damit auch Angebot und Nachfrage von Bedürfnissen verzerrt. Eine nicht marktkonforme Umverteilung von Eigentum findet dadurch permanent statt. Geld als Tauschmittel ist Spielball politischer ideologien und leider nicht frei. Darum entstehen je nach geldpolitischem Eingriff stets Gewinner und Verlierer. Es müsste einen freien Markt geben, der auf freiwilligem Angebot und Nachfrage beruht. Leider ist für derart anarchistisches ideal kein Platz in einer durch und durch regulierten Welt, in der das System heilig ist und das Individuum diesem zu dienen hat. Wir leben in keiner Welt, in welcher der Mensch zählt, sondern nur das System.

Rubriken: Finanzsystem

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